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Hörst du den Klang vom Büchsenrohr

A: Blank liegt der Acker, liegt die Scholle.
Ein jeder sinnt was ich hier wolle.
Hast du noch Weibsvolk und das Kitz,
hock ich hier einsam auf dem Sitz.

J: Ich habe Ricke - Kitz mal zwei.
Doch steht der Bock nicht frei.

A: So pflez ich hier und mach Notiz
was ich heut sah von diesem Sitz.
Lehmig Acker, grüner Baum.
Ein Bild vom Bock? Wohl nur ein Traum.
Patronenhülse! Aber leer.
Entkorkt wann? Wo? Von wes Gewehr?
Ne blöde Kuh was sah' s wohl du?
Am Horizont der Baumbergflucht.
Das Jagen ist ne geile Sucht.

J: Noch ne Ricke nun sind es drei.
Warum nur ist kein Bock dabei?

A: Geh vor Ungeduld nicht in die Luft.
Die Chance ist noch nicht verpufft.
Die Ricken haben Kitze, gell?
Wo können die denn her so schnell?


 

A: Natürlich wars auch Gotteswille.
Doch kennt die Geiß auch nicht die Pille.
Der Bock hat sie hier an getickt
und sich in Walde hier verstickt. (jaul!)
der kommt schon irgendwann hervor
und torkelt dir vors Büchsenrohr.

J: Hörst du den Klang vom Büchsenrohr,
wie er streichelt dein behaartes Ohr.
So wäre es um den Bock geschehen.
Doch dazu muss ich einen sehen.

A: Die Hoffnung war massiv gesät.
Doch hab ich hier noch nix erspäht.
Noch noch glimmt Licht,
dräunt nicht die Nacht.
Das Büchsenrohr bleibt zu gemacht.

A: Bleib mal bis 21.
Dann geh an besten quer durch den Mais. Ist zwar nervig dauert aber nur Minuten.

J: Nachts durch den Mais, son Scheiß.