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Heiner
A: Es tropft herab vom Himmel kalt,
still steht er rum der deutsche Wald.
Hier ist kein Schwein, kein Bock, kein Hirsch
obwohl ich sitze und nicht pirsche.
Zack Bumms! Do legst di nieder!
Beim Nachbarn, ja da knallts schon wieder!
J: Ist es gar der Nachbar Heiner,
der kann schießen wie sonst keiner.
Alles was ihm nicht gefällt
wird aus der Decke schnell geschält.
Lauf ihm ja nicht vor die Flinte,
der gibt dir ordentlich auf die Plinte.
A: Der Heiner schwingt die Hummerzange.
Drum ist es mir kein bißchen bange.
In München säuft er an der Bar,
und das ist selbst dir sonnenklar:
er säuft um eines zu vergessen,
du kannst es auf der Karte messen:
soweit kann Heiner doch nicht schießen.
Und tut es ihn auch schwer verdrießen.
Den Sohn zu züchtgen in der Ferne,
das täte Heiner gar zu gerne!
Das bleibt ein oft geträumter Traum,
ich sitz entspannt auf meinen Baum.
Und schau mir seine Hirsche an,
weil mich der Heiner jetzt mal kann.
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A:
Am Steinbruch spitz ich auf sein Wild.
Es würde auch sogleich gekillt.
Würd zeigen sich die haarig Bande
nur an des schattig Waldesrande.
J: Sollst ehren die Mutter und den Vater,
denn Heiner hat nen riesen Kater.
Sinnt dennoch über neue Schikanen
um den Sohnemann stets zu ermahnen.
Und ehe du dich versiehst
du die nächste Breitseite kriegst.
Die Hirsche darfst du zwar anschauen
doch wage nicht einen zu klauen.
Dann kommen Heiners Schergen
und vertreiben dich aus den Bergen.
A: Und hängt dann Heiner voll am Tresen,
tu ich als wäre nix gewesen.
Vom Landvolk werd ich nicht verpfiffen,
den dieses hat auch nicht gekniffen,
als ich, beginnen wir von vorn,
das Dorf versorgt mit Doppelkorn.
Beginnend mit dem Bürgermeister,
der ging recht zügig übern Deister,
bis hin zum zarten Grundschullehrer,
wurd ich zum Alkoholbekehrer.
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