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Des
Pächters Heiner`s volle Truhe
Drückjagd 1
A:
Nix weiß?!
Ein
dutzend Dammies, doch schnell,
flogen vorbei an mein Gestell.
Wie geht es dir auf deinem Bock,
derweil ich hier im Winde hock?
J: Der Wind pfeift durch den hohen Stand.
Hab am Gewehr die kalte Hand.
Sah zwei Rehe mächtig flüchtig,
wäre doch so gerne tüchtig.
A:Ich sitze auf ner Lichtung,
versuche mich an Dichtung.
Mach es wie ich das rat ich dir
und DENKE dir herbei ein Tier.
Mit positiven Schwingungen
füll Schweines Hirn voll Wirrungen.
Auf das Vieh statt züg'em Schritt,
die ganze Rotte folget mit,
nun unbeholfen holpert,
dir vor die Büchse stolpert.
J:
Sah ein Damtier mehr als rickenstark,
suchte wohl das Kalb das starb.
A: Hat auf eurer Seite eben jemand 2x geschossen-
J: Ja vor 10 min. Wilfr. mit dem Automat?
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A: Ne edle Büchse führest du,
korrekt wärs langtest du mal zu.
Wo Automaten rumproletten,
wie willst du stilvoll Waidwerk retten?
Entzünde flugs die Büchspatrone ,
des Hirsches Geist im Himmel wohne.
J: Des Pächters Heiner`s volle Truhe,
verträgt kein Wild in himmelsruhe.
Drum lass es laufen das liebe Wild.
Ist doch im Wald ein schönes Bild.
A: Es haucht der Wind, es kühlt die Haut. Novemberhimmel, schon
ergraut.
So schwindet den der Tag dahin,
ein Tag? ein Leben? wo der Sinn?
Und kühl blieb auch das Büchsenrohr,
es traute sich zwar Wild hervor,
doch fiel es nicht, kein Jubelschrei.
Bald ist der graue Tag vorbei!
(schön wenn man so positiv denkt!)
J: Nun kommt die Nacht hineingefahren
und legt ihr dunkles Tuch -
über diesen kläglichen Versuch.
A: Kläglich war, es ist ne Qual,
nur eigentlich die Trefferzahl.
Doch sonst der Tag in gold und bunt,
verlief doch ziemlich rund.
Baum ab, mir reicht es. Horrido!
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