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Da sitzt er nun der arme Thor

A: Nun sitz ich hier auf meinem Baum
und werde immer nässer.
Ob regen oder Tropf vom Baum,
das macht es auch nicht besser.
Das Wild ist irgendwie doch schlau,
bleibt konsequent im warmen Bau.
Nur ich bin blöd und wässre still,
weil gierig Jagdinstinkt es will.
Und wär ich schlau so wie ein Bauer,
so blieb ich hinter wärmend Mauer.
Doch in Gedanken mal ich mir das Bild,
ich hab ein Wald voll (Schl)Auerwild.

J: Die Sau nicht liebt ihr eigen Wetter.
Der Bock wird in der Dickung fetter.
Der Auerhahn ist flügellahm
lang bevor der Wilmer kam.

A: Ein Volk von Dichtern und auch Denkern!
Ich würd heute lieber blutig henkern!
Mal sehen was käme mir zupass,
was machte mir den größten Spaß?
Was dem Menschen ist zu ähnlich
findet es grotesk meist dämlich.
Man möcht es wirklich ausradieren,
die eigene Mickrigkeit negieren.
Drum werde zum hemmungslosen Schiesser,
beim fetten Schwein und gern beim Spießer

J: Klein ist das Leben, bedeutungslos und blass
... ständig gibt man Gas...
doch liegt der kapitale Bock im Gras...
ist das Leben purer Spaß.

 

J: Kein Bock, kein Reh auch keine Sauen,
wollten dir in die Augen schauen.
Hast nur da rum gesessen,
bifi gegessen, - die Welt um dich vergessen.
Zwei, drei Cola und das wars,
Jagen wird bei dir zur Farce.

A: Daran werd ich nicht verzagen.
Will nicht nur schießen sondern jagen.
Sah Reh, sah Dam und sah auch Hase,
vollzählig die behaarte Blase.
Und blieb das Büchsenrohr auch kalt,
ich schleiche weiter durch den Wald.
Erfolg kommt durch Beharrlichkeit,
sie kommt schon noch, die meine Zeit.

J: Willst du mir die Zähne bleichen,
würd ich mit nem Bock begleichen.
Trieb ihn vor mir durch den Wald -
bis dein Schusse knallt.
Doch du sitzt ja nur so rum -
schaust dich in der Gegend um.
Du bist immer auf der Suche,
doch Tiere siehst du nur im Buche.
Drum hat es wenig Zweck,
ich zahl die Bleichung mit nem Scheck